So schön war die Zeitreise 1517...

... ein Outdoor-Event für junge Entdecker und Abenteurer ab 5 Jahre vom 22. Juli bis 3. September 2017

Ein kleines Dorf wurde freie Stadt!

Wuhlingen war ein kleines mittelalterliches Dorf, das sich aus der Abhängigkeit vom Landesherren Nestor lösen und eine freie Stadt mit freien Bürgern werden wollte. Wer dazu beitragen wollte, war herzlich willkommen.

Es gab einen Drachenexpress, eine richtige Viehwirtschaft, eine coole Uni im Stroh, einen originalen Kräutergarten, Gauklerei, Holz- und Bolzplätze, Ritterturniere und und und.

Man konnte alte Gewerke erlernen, Papierlinge verdienen, über dem Feuer kochen, eine Schatzsuche machen und vor allem das Leben in einer anderen Zeit entdecken.

Am Ende der Sommerferien wurde Wuhlingen tatsächlich frei und es wurde zünftig gefeiert.

Die Bilder und der Film zeigen, wie schön und spannend die Zeitreise 1517 im FEZ-Berlin war.

Fotoalbum zum Blättern und Erinnern

Film zum Eintauchen in die Welt von Wuhlingen

Besucher-Feedback zur "Zeitreise 1517"

Ihr habt uns für ein paar Stunden verzaubert – ein Gast sagt Danke

Liebe Macher von Wuhlingen, Gaukler, Künstler, Handwerker, Helfer, Ritter, Knappen, Mägde, Musikanten und alle, die dieses wunderbare Spektakel einer authentischen Zeitreise ins Mittelalter möglich gemacht haben.

Nur durch Zufall erfuhren wir – noch rechtzeitig 2 Tage vor Ende – vom Projekt in der Wuhlheide: „Das Dorf Wuhlingen – eine Zeitreise ins Mittelalter“. Bevor wir das großzügige Gelände des Dorfes bzw. der mittelalterlichen Kleinstadt „Wuhlingen“ durch ein Stadttor betraten, liefen wir durch eine Art Zeitreise-Tunnel, der uns bebildert und anhand der Medikamente einer Apotheke Schritt für Schritt 500 Jahre in die Zeit zurück versetzte. Ein Gaukler empfing uns am Ende des Tunnels und schon die ersten Augenblicke auf dem Gelände ließen uns ins Jahr 1517 eintauchen. So viel gab es zu entdecken und zu sehen. Hier wurde getöpfert, gesägt und gebastelt, musiziert, gebacken, gefüttert, das Eisen geschmiedet und geschauspielert. Es waren so viele Akteure in typischer mittelalterlicher Kleidung unterwegs, dass wir uns – quasi in der Unterzahl – inmitten des Geschehens wiederfanden und sofort in das geschäftige Treiben eintauchten. Meine Tochter und ich waren fasziniert von der Vielfalt der Angebote und Teilnahmemöglichkeiten – es war einfach zu viel, um sich jeder Gelegenheit an diesem einem Sonnabend gebührend hingeben zu können.

So liefen wir durch das mittelalterliche Dorf und staunten, was es hier alles zu sehen gab. Neben einem Töpfer und einem Schmied wurde an offenen Kochstellen Essen zubereitet und Brot gebacken. Wir konnten Stockbrot am Lagerfeuer im Kreise anderer Kinder und Eltern backen und dabei die Ziegen und Schweine im Gatter nebenan beobachten. Mit den Laubsägearbeiten für ein Holz-Spielzeug noch nicht ganz fertig, wurde schon lautstark ein mittelalterliches Ritterturnier ausgerufen, zu dem sich alle auf dem eigens errichteten Turnierplatz einversammeln sollten. Auch diese Kulisse war liebevoll und großzügig hergerichtet; die Kinder wetteiferten gemeinsam mit ihren Eltern bei lustigen und kurzweiligen Wettkämpfen und wir hatten alle einen riesen Spaß und lachten viel. Nicht zuletzt die lauthalsigen Ansagen und derben Schauspielereien der überragenden Protagonisten und bezaubernden -INNEN! haben alle fortwährend in ihren Bann gezogen und auch den Erwachsenen eine besondere Show voller Witz und Unterhaltung geboten.

Die feierliche Eröffnung des mitelalterlichen Handelsplatzes, mit zum Kauf angebotener Waren und Handarbeiten, war einer der Höhepunkte dieses Tages in Wuhlingen. Zuvor spielten mehrere Musikantengruppen auf alten mittelalterlichen Instrumenten und unterhielten den Halbkreis interessierter Besucher und Zuhörer, die auch aus fernen Ländern zugereist waren.

Wir sind um 13 Uhr angekommen und wollten eigentlich nur drei Stunden bleiben. Nach über sieben Stunden (um halb neun abends) gingen wir glücklich und voller spannender, neuer Eindrücke nach Hause und erzählen uns heute noch von diesem wunderbaren Tag.

Zum Schluß bleibt zu sagen...

... herzlichen Dank an euch alle für so viel Engagement, Kraft und Energie; für laute Stimmen und feierlichem Spektakel, kurzweiligem Spiel, Musizieren und Gesang. Für mühevoll und mit viel Herzblut errichtete mittelalterliche Holz-Bauten, für eine warme und authentische Atmosphäre – fernab von Commerz, Handy und Terminen. Danke für ein Willkommensein in eurem Kreise und für eure großartige Leistung – ihr habt uns für ein paar Stunden verzaubert!

Und an alle, die über ein weiteres Jahr richten und entscheiden sollen: schenkt dem Volk diese Oase des Zusammensein, der Kreativität und des Friedens!

6. September 2017

P.B.